Im Samariterviertel gibt es trotz der positiven städtebaulichen Entwicklung der letzten Jahre noch immer viele brachliegende Grundstücke. Für diese haben die Sanierungsbeauftragte STATTBAU, der Bezirk und Anwohner gemeinsam Zwischennutzungskonzepte entwickelt.
Durch bürgerschaftliches Engagement sind seit dem Jahr 2000 auf Brachflächen Orte entstanden, an denen Menschen zusammen kommen, um gemeinsam zu arbeiten, ihre Freizeit zu verbringen und aktiv ihr Wohnumfeld zu gestalten. Das Projekt wird vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit Zuschüssen für den Kauf von Pflanzen, Werkzeug, etc. unterstützt. STATTBAU leistet die Projektsteuerung und die Aktivierung und Betreuung der Zwischennutzer.
2009 erhielt das Brachenprojekt einen nationalenPreis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur „Stadt Bauen. Stadt leben“ in der Kategorie “Engagiert für die Stadt – Zivilgesellschaft und private Initiative“.