Gemeinschaftliche Wohnprojekte erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Noch bis vor zehn, fünfzehn Jahren wurden sie überwiegend im so genannten alternativen Milieu bei der Umnutzung oder Bestandssicherung realisiert. Derzeit machen sie in Berlin knapp 15 % des Neubauvolumensaus und decken dabei ein weites Spektrum von Eigentum und Miete, Neubau und Altbausanierung, sozial und kostensparmotiviert, generationenübergreifend, ökologisch, nachbarschaftlich etc. ab.
Seit mittlerweile drei Jahren informiert und berät die„Netzwerkagentur GenerationenWohnen“Einzelinteressierte, Wohngruppen, Baugemeinschaften und Investoren in Angelegenheiten des gemeinschaftlichen Wohnens zur Miete und im Eigentum.
Im Vordergrund der Auswertung steht der gemeinschaftliche Ansatz. NebenInformationen zu den verschiedenen Aspekten des gemeinschaftlichen Wohnens werden Berliner Projekte portraitiert, die nach dem Jahr 2000, also nach dem Ende der Wohnungsbauförderung, entstanden sind. Zur Motivation und als Anregung sollen die ausgewählten Projekte die Bandbreite und Vielfalt der Berliner Wohnprojekte hinsichtlich ihrer Größe, Lage, Rechtsform, ihres Wohnkonzeptes etc. widerspiegeln.
Mit der entstandenen Analyse sind wesentliche statistische Daten zur Weiterarbeit am Themenfeld Baugemeinschaften und Wohnprojekte geliefert worden.